Neurozeption

Dein Nervensystem sucht nach Sicherheit und Gefahr, bevor dein bewusstes Gehirn weiß, was es wahrgenommen hat.
Das unbewusste System des Gehirns zur Erkennung von Sicherheit und Gefahr – von Stephen Porges als Teil der Polyvagal-Theorie geprägt. Anders als Wahrnehmung (die bewusst ist) geschieht Neurozeption automatisch und scannt Gesichter, Stimmen und Umgebungen auf Bedrohungshinweise. Bei Trauma und Angst kann die Neurozeption fehlkalibriert werden und in sicheren Situationen Gefahr erkennen.
How it works
Das Nervensystem durchsucht kontinuierlich die Umgebung nach Hinweisen auf Sicherheit oder Bedrohung – Gesichtsausdrücke, Stimmklang, Körpersprache – alles ohne bewusstes Gewahrsein. Wenn die Neurozeption „Gefahr“ erkennt, wechselt der Körper in einen Schutzzustand. Wenn sie „sicher“ erkennt, kann man sich verbinden und entspannen.
Stell dir vor
Wie wenn deine Haut eine Veränderung in der Luft spürt, bevor der Regen eintrifft – kein Gedanke dahinter, nur der Körper, der es weiß.
Wie es sich anfühlt
Du betrittst einen Raum und fühlst dich sofort unwohl oder sicher, ohne erklären zu können warum. Dein Körper wusste es, bevor dein Verstand es tat.